Schmerzende Gelenke?

 

Für einen reibungslosen Bewegungsablauf der Gelenke braucht es unter anderem einen intakten Gelenkknorpel. Er bildet die Schutzschicht für die Knochen, um Belastungen zu dämpfen. Da der Knorpel selbst nicht durchblutet ist, wird er von der Gelenkflüssigkeit ernährt. Somit ist ein Aufbau des Knorpels nicht ganz einfach, da er nicht durchblutet ist.

Sind die Knorpelzellen einmal defekt, können sie nicht wieder aufgebaut werden. Daher ist es lohnenswert, bei ersten Anzeichen von Arthrose zu handeln!

 

Durch hohe Belastung der Gelenke oder mit fortgeschrittenem Alter wird der Gelenkknorpel abgebaut. Dann spricht man von Arthrose. Oft sind Knie-, Hüft-, oder Fingergelenke betroffen. Erste Anzeichen sind knackende oder knirschende Gelenke sowie Anlauf-, Ermüdungs- und Belastungsschmerzen zum Beispiel beim Sport. In einem weiteren Schritt können sich die Gelenke entzünden, was sich durch Rötung, Schwellung und Schmerz bemerkbar macht. Nun spricht man von Arthritis. Nebst der Morgensteifigkeit können sich die Gelenke verformen, werden steif und schmerzen auch während Ruhephasen.

 

 

 

 

Was tun?

Ganz nach dem Motto vorbeugen ist besser als heilen, lohnt es sich, die Gelenke in jungen Jahren zu unterstützen. Beispielsweise mit Glucosamin. Damit wird dem Gelenkknorpel Baustoff geliefert. Wie oben beschrieben dauert der Vorgang etwas länger als bei einem durchbluteten Körperteil. Eine Einnahme über mindestens 3 Monate, zahlt sich aber aus.

 Bei akutem Leiden hilft Teufelskralle. Die Tabletten wirken entzündungshemmend und schmerzstillend. Äusserlich wird es als Gel aufgetragen. 

 Ausserdem ist es wichtig, die Gelenke in Bewegung zu halten. Dies gilt bei Beschwerden genauso wie als Vorbeugung. Gelenkschonende Sportarten wie Velofahren, Schwimmen oder Walken bieten sich hier an. Tragen Sie weiche Schuhsohlen, das dämpft die Stösse merklich.

Achten Sie auf Ihren Säure- Basen- Haushalt, damit sich keine Säuren in den Gelenken ablagern können.

Bei Arthrose bringen wärmende Salben, Umschläge oder Bettflaschen oft eine Linderung. Sind entzündliche Prozesse mit im Spiel, dann kühlen Sie die betroffene Stelle mit Wickel, Gels oder Coldpacks.

 Das Wichtigste: Bleiben Sie in Bewegung! Bauen Sie tägliche Übungen in den Alltag ein, dies wird sich auszahlen!!